Trailer ARTE Concert

Trailer ARTE Concert

Mittwoch, 9. Juli um 15:30 Uhr

Weltfestival des Zirkus von Morgen

Seit 1977 zeigt das Weltfestival des Zirkus von Morgen die Höhepunkte der zirzensischen Avantgarde-Produktionen. Mit seinem Bekenntnis zu einer lebendigen, sich ständig weiterentwickelnden Kunst ist es zum weltweit führenden Zirkusfestival geworden.

 

Die Zuschauer - Fachleute, Künstler, ehemalige Preisträger, Amateure und Studenten aus Zirkusschulen – wählen die Stars von morgen.

 

Programm:

 

Duo Paradise

(Ukraine)

Akrobatikfiguren

 

Die jungen Artisten sind Absolventen der Akademie der Zirkuskünste Kiew. Unter der Regie von Konstantin Tomilschenko und Natalia Krotowa führt das geschmeidige Paar spektakuläre Figuren voller Kraft und Eleganz vor. Wie es in seinen wagemutigen Positionen das Gleichgewicht hält, bleibt sein Geheimnis.

 

Lisa Rinne

(Deutschland)

Schwingendes Trapez

 

Lisa Rinne ist Absolventin des ersten Jahrgangs der von Samuel Jornot gegründeten und geleiteten Academy for Circus and Performance Art in Tilburg (Niederlande). Schon die Einleitung zu ihrer Nummer, bei der sie sich an einer Leiter aus Seilen zu ihrem Trapez hochschwingt, ist atemberaubend. Die Trapezkünstlerin mit den geschmeidigen Bewegungen und den kraftvoll-eleganten Flügen wurde 1987 von Elena Panowa entdeckt. Bei der Wiederaneignung einer lange den Männern vorbehaltenen Technik eröffnet sie neue Horizonte.

 

Koblikow

(Ukraine)

Clowns

 

Sergei Koblikow, Irina Sorokolietowa und Vasyl Gaschuk sind Absolventen der Kiewer Akademie der Zirkuskünste. Sie wurden von Alexander Belogub ausgebildet, der bei ihren Auftritten auch die Regie führt. Die drei körperlich sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten zeichnen sich durch hohes akrobatisches Können aus und schreiben die Tradition der klassischen Clown-Trios auf moderne Art fort. John Powells Filmmusik „The Assassin’s Tango“ begleitet den Einzug der Künstler.

 

Baskultoo

(Kanada / Frankreich)

Koreanisches Schleuderbrett

 

Ugo Dario und Maxim Laurin sind Absolventen der Ecole Nationale de Cirque in Montreal. Mit dem Koreanischen Schleuderbrett fliegen sie so hoch in die Lüfte, dass man meinen könnte, sie wollten die Sterne herunterholen … Die Entwürfe für ihre Kostüme stammen von Lysandre.

 

Audrey Decaillon

(Frankreich)

Jonglieren

 

In ihrer Solo-Nummer verbindet die Autodidaktin Audrey Decaillon Sinnlichkeit mit Energie. Blitzschnell wirbelt sie Keulen durch die Luft oder rollt sie an ihrem Körper entlang. Ihre eleganten Bewegungen harmonieren perfekt mit der musikalischen Begleitung. Ausgehend von einer einfachen Bank jongliert die Künstlerin auf poetisch-fröhliche Weise und gibt dem Zuschauer das Gefühl des vollkommenen Gleichklangs.

 

Blue Dragon

(Taiwan-China)

Diabolos

 

Die vier jungen Männer des Ensembles lassen sich bei ihrer Nummer vom Drachen leiten, einem uralten Symbol für kraftvolle Eleganz. Ihr mit Höchstschwierigkeiten gespickter Auftritt wirkt verblüffend locker und zwanglos. Die vier wurden in der Taiwaner Diabolo-Akademie ausgebildet und sind würdige Nachfolger von William Wei-Lang Lin, dem Goldmedaillengewinner des Festivals von 2009. Ihre Kostüme entwarf der Designer Yu-Te Ying, die Begleitmusik („Red Dragon“ und „Dragon rises“) komponierte Hirovuki Sawano.

 

Tatiana Mosio-Bongonga

(Frankreich – Demokratische Republik Kongo)

Seiltanz

 

Die Artistin hat das Centre National des Arts du Cirque in Châlons-en-Champagne absolviert, wo sie von Didier Pasquette und Rudy Omankovsky in der Seiltanztechnik ausgebildet wurde. Mit Isabelle Brisset und Sarah Schwartz verfeinerte sie auch ihre Drahtseilkunst. In ihrer Nummer verbindet sie beide Disziplinen. Der begleitende Live-Musiker ist ihr Vater, das Kostüm entwarf Solenne Capmas.

 

David Pereira

(Spanien)

Kontorsion - Tanz

 

Der Akrobat David Pereira, ein regelrechter „Schlangenmensch“, entwickelte seine kreativen Fähigkeiten im Rahmen von Base Berlin, dem „Art-pool einer neuen Generation von Künstlern und Artisten“ (Gründer: Markus Pabst). Pereiras Nummer ist eine Allegorie auf die verheerenden Auswirkungen von Aids im Alltagsleben, versinnbildlicht durch einen Einkaufswagen und zerbrechliche Engelsflügel. Der zugleich scharfe und poetische Blick des Künstlers macht diese Nummer zu einem außergewöhnlichen Zirkuserlebnis.

 

Sofia & Gonçalo

(Portugal)

Akrobatische Figuren

 

Die mehrfachen Meister Sofia und Gonçalo sind Ausnahmeturner. Auch die schwierigsten Figuren führen sie scheinbar mühelos aus. In ihrer Nummer verschmelzen der muskulöse Gonçalo und die zartgliedrige Sofia zu einem perfekten Paar.

 

Dropline

(Frankreich – Deutschland - Finnland)

Jonglieren

 

Die in der Académie Fratellini ausgebildeten fünf jungen Artisten gestalteten diese Nummer unter der Leitung von Denis Paumier, dem Gründer der Compagnie Les Objets Volants. Der im Centre National des Arts du Cirque in Châlons-en-Champagne ausgebildete Paumier ist ein ehemaliger Preisträger des Festivals. Mit diesem speziell für das 33. Festival entwickelten Auftritt spricht das Ensemble Auge und Geist des Zuschauers gleichermaßen an und zieht ihn unweigerlich in seinen Bann.

 

Compañia Havana

(Kuba)

Russischer Barren

 

Die sechs jungen Künstler haben die Staatliche Zirkusschule der Republik Kuba absolviert. Sie gehören auch zur Truppe des Kubanischen Staatszirkus Circuba. Diese Nummer haben sie nach dem Vorbild der sowjetischen Akrobaten am Russischen Barren gestaltet. Doch im Gegensatz zu diesen sprühen sie vor Kraft und Lebensfreude. Abgesehen von ihrem hervorragenden technischen Niveau bringen sie Kubas ansteckende Herzlichkeit nach Paris.

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