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Turangalîla-Sinfonie - Olivier Messiaen

Messiaen komponierte die Turangalîla-Sinfonie im Auftrag von Serge und Natalie Koussevitzky für das Boston Symphony Orchestra. Die große Premiere fand im Dezember 1949 unter der musikalischen Leitung von Leonard Bernstein statt. Das kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Opus besteht aus zehn Sätzen und behandelt die vier Themen Blume, Statue, Liebe und Akkorde. Eine farb- und kontrastreiche Symphonie, deren Titel bereits Großes erwarten lässt: „Turangalîla" ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet „Gesang der Liebe“ – eine Ode an die Freude, die Zeit, die Bewegung, den Rhythmus, das Leben und den Tod.

Ihr inhaltlicher Reichtum und ihre umfangreiche Besetzung machen die Turangalîla-Sinfonie zum aufwendigsten und größten Orchesterwerk von Olivier Messiaen. Auf Gustavo Dudamels Einladung hin ist bei diesem Konzert Yuja Wang am Klavier zu erleben, die das Werk ebenfalls zum ersten Mal gibt. Auch für die ausdrucksstarke junge Pianistin – die bereits mit dem Echo Klassik ausgezeichnet wurde – stellte die Interpretation eine große Aufgabe dar, da die Klavierpartie der Turangalîla-Sinfonie zu den schwierigsten überhaupt zählt.

Yuja Wang – Ravel ist erhältlich bei Deutsche Grammophon.

Dieses Konzert wird am 07.11. um 00.15 Uhr auf Arte ausgestrahlt.

Mit :
  • Yuja Wang - Klavier
  • Cynthia Millar - Ondes Martenot
  • Dirigent/-in : Gustavo Dudamel
  • Komponist/-in : Olivier Messiaen
  • Orchester : Orquesta Sinfónica Simón Bolívar de Venezuela
  • Fernsehregie : Corentin Leconte
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