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SCANDALS

Rammstein in Amerika

Die Band aus Berlin ist einer der wenigen deutschen Acts von internationaler Bedeutung. Mit der Verwendung von zwei Rammstein-Songs in seinem Film „Lost Highway“ ebnete der Kultfilmer David Lynch der Band den Weg zum Erfolg in Amerika. Unmittelbar danach starteten sie ihre erste Headliner-Tour durch die USA. Überraschend war der dann folgende kommerzielle Erfolg einer Band mit deutschen Texten – nach nur 20 Minuten meldete der Madison Square Garden, New York: ausverkauft! Es spielen: Rammstein aus Deutschland. Wie geht das? 

Hannes Rossachers Dokumentation ist eine aufregende Reise, sie erzählt ein modernes Märchen: Es beginnt im Sommer 1988 am Ostseestrand in der DDR und endet vor Zigtausend jubelnden Amerikanern. Internationale Superstars versuchen in Rossachers Film, das Phänomen Rammstein zu erklären. Chad Smith (Red Hot Chili Peppers), Moby, CJ Ramone, Steven Tyler (Aerosmith), Iggy Pop, Gene Simmons (KISS), Melissa Auf der Maur, Scott Ian (Anthrax) oder der Schauspieler Kiefer Sutherland („24“), sie alle haben uns Deutschen beim Blick auf „Rammstein in Amerika“ etwas Entscheidendes voraus: Sie kennen ihr Land, und sie wissen deshalb, wieso Rammstein Konzerthallen von Seattle bis Houston füllen.
Kiefer Sutherland findet den Erfolg dieser Band in den USA zwar bewundernswert, kann ihn aber aus den Gesetzen Hollywoods erklären. Sein Fazit: „Du brauchst dieses Level an Authentizität, an Stil und an Kultur – dann verstehen die Menschen deine Sprache auf der ganzen Welt.“ Die Dokumentation zeichnet den Erfolgsweg von Rammstein in Amerika nach. Hannes Rossacher konnte dabei auf bisher unveröffentlichtes Archivmaterial aus den Beständen der Band zurückgreifen. 

Diese Dokumentation wird am 20. August um 21.50 Uhr auf ARTE ausgestrahlt.

 

Foto © Guido Karp

  • Regie : Hannes Rossacher