Trailer ARTE Concert / droits expirés
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Osterfestspiele 2017

Puccinis „Tosca“ aus dem Festspielhaus Baden-Baden

Die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker im Festspielhaus Baden-Baden gehen 2017 in ihre fünfte Saison. Im Mittelpunkt steht Puccinis „Tosca“ in der Neuinszenierung von Philipp Himmelmann. Eine Parabel über die Freiheit des menschlichen Handelns. Die Solistinnen und Solisten sind handverlesen: Kristine Opolais als Floria Tosca, Marcelo Álvarez als Mario Cavaradossi und Marco Vratogna als Baron Scarpia verkörpern die wichtigsten Partien.
Die Geschichte: Rom, im Jahr 1800: Der skrupellose Polizeichef Scarpia missbraucht unter dem Mantel des galanten Höflings seine Amtsmacht, um an das Ziel seiner Wünsche zu gelangen, nämlich die Sängerin Floria Tosca zu seiner Geliebten zu machen. Die fromme, eifersüchtige Primadonna Tosca jedoch hat ein Liebesverhältnis mit dem Maler und Freigeist Mario Cavaradossi … Eine Dreiecksgeschichte mit tragischem Ende.
Schon 1889 hatte Giacomo Puccini (1858-1924) die Idee, Victorien Sardous Schauspiel „Tosca“ zu vertonen. Doch erst sieben Jahre später, nach der Fertigstellung seines Meisterwerkes „La Bohème“, nahm er das Projekt in Angriff. Das Schauspiel von 1887 war mittlerweile ein großer Erfolg. Außerdem kam seit der Uraufführung von Mascagnis „Cavalleria Rusticana“ 1890 der musikalische Verismo in Mode, mit dem die „Tosca“ einige Berührungspunkte aufweist. 1896 gab Puccini das Libretto in Auftrag, zwei Jahre später begann er schließlich mit der Komposition, die gut eineinhalb Jahre in Anspruch nahm. Im Januar 1900 wurde „Tosca“ im römischen Teatro Costanzi uraufgeführt und trat ihren Siegeszug durch die Operngeschichte an.


Foto @ Monika Rittershaus

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Mit :
  • Kristine Opolais - Floria Tosca
  • Marcelo Alvarez - Mario Cavaradossi
  • Marco Vratogna - Baron Scarpia
  • Peter Rose - Il Sagrestano
  • Alexander Tsymbalyuk - Cesare Angelotti
  • Peter Tantsits - Spoletto
  • Douglas Williams - Sciarrone
  • Walter Fink - Un carceriere
  • Alvarez
  • Komponist und Autor : Giacomo Puccini
  • Dirigent/-in : Sir Simon Rattle
  • Chorleitung : Walter Zeh, Anette Schneider
  • Chor : Philharmonia Chor Wien, Cantus Juvenum Karlsruhe
  • Bühnenbild / Ausstattung / Bauten : Raimund Bauer
  • Inszenierung : Philipp Himmelmann
  • Orchester : Berliner Philharmoniker
  • Moderation : Annette Gerlach
  • Regie : Andreas Morell