Trailer ARTE Concert / droits expirés
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Hommage an Claudio Abbado

Isabelle Faust und Bruno Ganz sind die Solisten des Konzertes zu Ehren des im Januar verstorbenen Maestro. Eröffnet wird das Programm mit dem ersten Satz aus Schuberts Unvollendeter, die Claudio Abbado bei seinem letzten Luzerner Auftritt im August 2013 – seinem letzten Konzert überhaupt – dirigierte. Abbados einstiger Platz am Dirigentenpult bleibt unbesetzt, die Musiker spielen dieses «Allegro moderato» ganz in seinem Geiste, ohne Dirigenten. Anschließend rezitiert Bruno Ganz, der Abbado noch wenige Tage vor seinem Tod besuchte und ihm Hölderlin-Verse vortrug, eines dieser Gedichte. Isabelle Faust übernimmt danach den Solopart in Alban Bergs Violinkonzert, das «Dem Andenken eines Engels» gewidmet ist. Mit dem Finale aus Gustav Mahlers dritter Symphonie findet das Konzert seinen natürlichen Ausklang.

Die Werke: Franz Schubert (1797-1828) «Allegro moderato» aus der Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 Die Unvollendete; Alban Berg (1885-1935) Violinkonzert Dem Andenken eines Engels; Gustav Mahler (1860-1911) «Finale: Langsam. Ruhevoll. Empfunden» aus der Sinfonie Nr. 3 d-Moll.

 

 

Und noch mehr

Im August 2013 führte Claudio Abbado, an der Spitze des Lucerne Festival Orchestra in Luzern Bruckners Neute auf und die Unvollendete von Schubert. „Letzte Dinge“ nannte damals Peter Hagmann seine begeisterte Kritik in der Neuen Züricher Zeitung. Die Luzerner waren in Feierstimmung, gleich zwei Jubiläen standen an, das 75. Jubiläum des Festivals und dasjenige des Lucerne Festival Orchestra, das Claudio Abbado genau 10 Jahre zuvor gegründet hatte. Im Juni hatte Claudio Abbado selbst seinen 80. Geburtstag gefeiert. Am 20. Januar 2014 verstarb Claudio Abbado in Bologna.