Lura | Africa Festival 2016
Lura | Africa Festival 2016 Elemente der traditionellen Batuku- und Funaná-Gruppen mischt Lura mit modernen Pop-Arrangements. Lura | Africa Festival 2016
Africa Festival Würzburg

Lura | Africa Festival 2016

Der Rhythmus des Meeres, die Vögel und der Wind, das Echo der Berge und die Musik der Menschen: Daraus besteht der Sound der Kapverdischen Inseln.  Hier sieht Lura ihre künstlerische Heimat. Elemente der traditionellen Batuku- und Funaná-Gruppen mischt sie mit modernen Pop-Arrangements. Neben melancholischen Weisen, angelehnt an den portugiesischen Fado und die kapverdische Morna, bringen flotte Percussions durchaus auch mal Schwung ins Publikum.

Luras Karriere begann bereits mit 17 Jahren als der Sänger Juka sie für ein Duett buchte. Es folgten Engagements mit namhaften Künstlern wie Bonga, Tito Paris und der unvergessenen Königin der Morna: Cesaria Evora.

Geboren wurde Lura in Lissabon, doch ihre Eltern stammen von den Kapverden. Ein einst unbewohntes Archipel, dessen Kultur von portugiesischen Eroberern und afrikanischen Sklaven geprägt ist. Bis heute erzählt die Musik vom Überlebenskampf der verschleppten Afrikaner. Nicht nur in den Texten voller Sehnsucht und Heimweh, traditionell wird hier vor allem mit elementaren Dingen Musik gemacht: mit Eisenstangen, Kleidersäcken, Glasflaschen, Kürbissen und Bohnenschoten.

 

Foto © N'Krumah Lawson Daku

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