Donizetti - LUCREZIA BORGIA
Donizetti - LUCREZIA BORGIA Regisseur Emilio Sagi inszeniert Donizettis Oper Lucrezia Borgia in Valenica, der Heimatstadt der Borgia. Donizetti - LUCREZIA BORGIA
The Opera Platform

Donizettis "Lucrezia Borgia" aus dem Palau de les Arts, Valencia

Mord, Frivolität und geistliche Würden: Um keine Adelsfamilie ranken sich so viele Skandale wie um die Borgia. Um die historische Lucrezia Borgia, Tochter von Papst Alexander VI. und Schwester des Macchiavelli-Fürsten Cesare Borgia, rankten sich bereits zu Lebzeiten skandalträchtige Gerüchte. Als Musterbild der femme fatale, die rücksichtslos ihre Machtinteressen durchsetzt, inspiriert sie seit der Renaissance Künstler und Schriftsteller. 

Dirigent Fiabio Biondi und Regisseur Emilio Sagi bringen Gaetano Donizettis Oper Lucrezia Borgia nun auf die Bühne des Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, der Heimatstadt der Borgia. Mariella Devia, eine der großen Interpretinnen der Belcanto-Oper, übernimmt die Titelrolle.

In der Oper entdeckt der übermütige Jüngling Gennaro, dass die schöne Frau, deren Liebhaber er wurde, keine andere ist als Lucrezia, die Herzogin von Ferrara. Er schlägt daraufhin den Anfangsbuchstaben ihres Familiennamens aus dem Wappen an der Fassade des Palazzo, wodurch Borgia zu Orgia (Orgie) wird. Unwissend, wer sie beleidigt hat, verlangt Lucrezia Vergeltung und besiegelt damit Gennaros Schicksal. Er stirbt in den Armen seiner Liebhaberin und seiner eigenen Mutter.

Lucrezia Borgia, uraufgeführt 1833 an der Mailänder Scala, traf den Nerv seiner Zeit, allerdings nicht ohne eine Kontroverse auszulösen: Der Schriftsteller Victor Hugo, auf dessen Tragödie die Oper basierte, erhob Plagiatsvorwürfe gegen die französische Übersetzung des Librettos von Felice Romani.

Wir zeigen diese Produktion in Partnerschaft mit The Opera Platform.

 

Fotos: Tato Baeza
 

Entdecken Sie die schönsten Opern Europas kostenlos, live und als Video on Demand auf The Opera Platform : Der Website für die Förderung und den Genuss der Oper. Ein gemeinsames Projekt der Europäischen Kommission, des Netzwerks Opera Europa und ARTE.

Mit :
  • Mariella Devia - Lucrezia Borgia
  • William Davenport - Gennaro
  • Marko Mimica - Alfonso d’Este
  • Silvia Tro Santafé - Maffio Orsini
  • Fabián Lara - Liverotto
  • Andrés Sulbarán - Vitellozzo
  • Alejandro López - Gazella
  • Moisés Marín - Rustighello
  • Andrea Pellegrini - Gubetta
  • Michael Borth - Astolfo
  • Simone Alberti - Petrucci
  • Dirigent/-in : Fabio Biondi
  • Chorleitung : Francesc Perales
  • Kostüme : Pepa Ojanguren
  • Chor : Cor de la Generalitat Valenciana
  • Komponist/-in : Gaetano Donizetti
  • Ausstattung : Llorenç Corbella
  • Verlag : Casa Ricordi S.r.l. di Milano
  • Libretto : Felice Romani
  • Licht : Eduardo Bravo
  • Inszenierung : Emilio Sagi
  • Orchester : Orquestra de la Comunitat Valenciana
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