Deicide au Hellfest 2016
Deicide beim Hellfest 2016 Glen Benton hat sich sogar ein umgedrehtes Kreuz als Brandzeichen auf die Stirn setzen lassen Deicide beim Hellfest 2016
Hellfest

[Archiv] Deicide beim Hellfest

Muss man bei einem Namen wie Deicide („Göttermord“) noch extra erwähnen, dass die US-amerikanische Band gleichen Namens nicht wirklich viel von Religion hält?

Der charismatische Glen Benton hat sich sogar ein umgedrehtes Kreuz als Brandzeichen auf die Stirn setzen lassen! Puristen werden einwenden, dass es sich dabei nur um die typisch skandinavische Metal-Karikatur des Satanismus handelt, doch Benton erklärt, dass das Ganze auf ein Bombenattentat zurückgeht, das in den 1990er Jahren auf einem Konzert der Band verübt wurde. Musikalisch macht es sowieso keinen Unterschied, denn seit ihrer Gründung 1987 haben Deicide auf all ihren bislang erschienenen 11 Alben nicht gerade ein Loblied auf die Religion gesungen.

Ihre bekanntesten Schmähgesänge werden natürlich auch auf der satanischen Bühne des Hellfests zu hören sein.

Foto © Gwendal Le Flem

  • Produzent/-in : Sombrero & Co