Eurockéennes 2016 - Beck
Beck auf den Eurockéennes 2016 Beck ist ein musikalisches Chamäleon: seine Palette reicht von Country über Psych-Rock bis hin zum Trap. Beck auf den Eurockéennes 2016
Eurockéennes

[Archiv] Beck beim Eurockéennes - Loser, Mixed bizness

2015 sollte Beck für „Morning Phase“ mit dem Grammy für das beste Album des Jahres ausgezeichnet werden und begab sich zur Bühne, um den Preis aus den Händen von Prince entgegenzunehmen. Alles lief bestens, bis Kanye West (der Mann, der sich selbst gerne mal als Gott bezeichnet) auf die Bühne stürmte und die Auszeichnung (gemäß seiner eigenen unfehlbaren Weisheit) Beyoncé zusprach!

Was er nicht wusste: Beck ist von anderem Kaliber als die zuvor von ihm gemobbte Taylor Swift. Er blickt auf über zehn erfolgreiche Alben zurück, darunter einige der einflussreichsten der vergangenen zwanzig Jahre. Seinen endgültigen Durchbruch hatte der Amerikaner mit dem Album Odelay (1996) mit der hitträchtigen HipHop-Rocknummer „Where it's at“. Seine Vorliebe für Genre-Mixes hat Beck bis heute beibehalten – ob Country, Psychedelic Rock oder Trap wie in seinem jüngsten Hit „Wow".

Inzwischen dürfte Kanye West kapiert haben, dass er es hier mit einem ziemlich großen Fisch zu tun hat. Dennoch scheut Beck den Abstecher zu den Eurockéennes nicht, um auf der Bühne in Belfort ordentlich Zunder zu geben.

Foto © Gwendal Le Flem

  • Produzent/-in : Séquence SDP
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