Airelle Besson Quartet au Festival Banlieues Bleues 2016
The Airelle Besson Quartet auf dem Festival Banlieues Bleues 2016 Weibliche Jazzkünstler sind eher die Ausnahme, geschweige denn eine Jazztrompeterin.  The Airelle Besson Quartet auf dem Festival Banlieues Bleues 2016
Banlieues Bleues

[Archiv] The Airelle Besson Quartet auf dem Festival Banlieues Bleues - All I want

Weibliche Jazzkünstler sind eher die Ausnahme, geschweige denn eine Jazztrompeterin. Aber gerade diese traurige Wahrheit macht den Erfolg von Airelle Besson so besonders.

Die Französin entdeckte bereits im Alter von sieben Jahren die Trompete für sich. Später lernte sie auch Geige spielen und jonglierte zwischen Jazz und Klassik. Letztendlich entschied sie sich für den Jazz – und zurecht, denn 2002 erhielt sie einstimmig den ersten Preis mit Auszeichnung in dieser Kategorie am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Eine verdiente Anerkennung – und bei weitem nicht die einzige Ehrung im Laufe ihrer Karriere. Neben dem Prix Django-Reinhardt wurde sie letztes Jahr auch bei den Victoires du Jazz gewürdigt.

Airelle Besson versuchte sich bereits im Duo mit dem Brasilianer Nelson Veras und im Quintett Rockingchair; inzwischen leitet sie ein Quartett – und ist damit erfolgreich wie eh und je. Gemeinsam mit Isabel Sörling (Gesang), Benjamin Moussay (Piano) und Fabrice Moreau (Schlagzeug) bewegt sich die Jazztrompeterin, Komponistin und Arrangeurin im Spannungsfeld von Feinheit und Kraft.

Foto © Anolba

  • Produzent/-in : La Huit Production