Africa Festival 2014: Y'akoto
Africa Festival 2014 : Y'akoto Y’akoto bringt‘s auf den Punkt. Oft mit wenigen Worten und minimaler Instrumentierung. Aber immer mit starker Stimme Africa Festival 2014 : Y'akoto
Africa Festival Würzburg

Africa Festival 2014: Y'akoto

Y’akoto bringt‘s auf den Punkt. Oft mit wenigen Worten und minimaler Instrumentierung. Aber immer mit starker, markanter Stimme. Ein mitunter  kratzendes Timbre, eindringliche hohe Töne und ein dunkles jazziges Summen. Aus ebenso simplen wie eingängigen Melodien lässt sie starke Popsongs mit souliger Färbung entstehen. Sie beschreibt sich selbst als impulsiven Menschen, der über die Dinge schreiben muss, die sie beschäftigen. Y’akoto erzählt Geschichten, auch schreckliche Geschichten von Kindersoldaten und Erdbeben. „Dabei bin ich gar nicht so hintergründig“, sagt sie, „ich singe oft von Dingen, die ich nicht verstehe.“

Die Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers wurde 1988 in Hamburg geboren, lebte viele Jahre in Ghana und Togo und pendelt heute zwischen Deutschland, Frankreich und Afrika. Y’akoto kennt viel von der Welt und ist überzeugt, dass dies einer der Schlüssel zur Toleranz ist. Trotz aller Gräueltaten und Gewalt glaubt sie an die Hoffnung und ans Gelingen. Eine ihrer Zeilen: „A little bird needs help to fly / Mama pushes her out of the nest.“ Und der kleine Vogel hat’s geschafft – fast – ganz allein.