Africa Festival 2014: Gasandji
Africa Festival 2014: Gasandji Gasandji beschwört universelle Themen wie Liebe, Hoffnung und Schmerz.  Africa Festival 2014: Gasandji
Africa Festival Würzburg

Africa Festival 2014: Gasandji

Sie hat ihren eigenen Kopf und macht ihr eigenes Ding. Mit hoher, heller Stimme. Mal sanft und melancholisch, mal voller Kraft. Gasandji beschwört universelle Themen wie Liebe, Hoffnung und Schmerz. Dabei wandert sie zwischen Jazz, Soul, Reggae und den Klängen ihrer Vorfahren. „Ich will den Menschen meine Heimat näher bringen, ohne dabei mein Hier und Jetzt aus den Augen zu verlieren“, sagte zu ihrem Debüt- Album „Gasandji“, das im Herbst 2013 erschienen ist.    

Gasandji wurde im Kongo geboren und lebt seit vielen Jahren in Paris. Sie singt französisch, englisch und in ihrer Muttersprache Lingala. Bühnenerfahrung sammelte sie als Choreografin: Sie stand in Background-Chören und TV-Shows mit Künstlern wie MC Solaar, I AM und Cut Killer auf der Bühne. Jetzt startet sie ihre Solo-Karriere und tritt dieses Jahr zum ersten Mal in Deutschland auf. Im Konzert-Zelt wird sie das Africa Festival eröffnen, und den Kennern der Szene gilt sie als der Geheimtipp der Saison.

Gasandji: "Ich will annehmen, was mein Leben für mich bereit hält"

2013 hat Gasandji ihr erstes Album vorgestellt, ein Potpourri aus "Blumen", sagt sie, "die aus der Wüste geboren sind". Sie verbindet traditionelle afrikanische Klänge mit urbanem Jazz, Soul und Reggae und unterstreicht ihre internationalen Ambitionen, indem sie sowohl Französisch und Lingala als auch Englisch singt.

Bevor Gasandji, die aus dem Kongo stammt und in Paris lebt, ihr aktuelles Album aufgenommen hat, hat sie bereits HipHop getanzt, Musikshows produziert und als Choreographin gearbeitet. Eigentlich wollte ihr Vater, dass sie Ärztin wird, doch dann hatte ihr Leben anderes mit ihr vor: Mit ihrer Musik will sie nun Seelen heilen.

Interview: Nanette Stegner, BR

Das Interview ist auf Französisch